
Die Reerdigung
(Bestattungen Göhringer -
Partnerinstitut von "Meine Erde")
Die Reerdigung ist eine neue Bestattungsmethode, die den menschlichen Körper in 40 Tagen mithilfe der körpereigenen Mikroorganismen in fruchtbare Erde umwandelt.
In einem sargähnlichen Behältnis, dem Kokon, wird der Körper nach dem Tod auf Grünschnitt, Stroh und Blumen gebettet.
Im Inneren des Kokons herrschen ideale Bedingungen für die natürlichen Mikroorganismen, um den Körper und das pflanzliche Material zu Erde zu transformieren – und das völlig ohne chemische Zusätze.
Nach rund 40 Tagen wird die neu entstandene Erde aus dem Kokon entnommen und in ein Naturfasertuch eingehüllt, um anschließend auf einem Friedhof beigesetzt zu werden.
Aktuell wird die Reerdigung in Schleswig-Holstein durchgeführt. Die Einbringung der neuen Erde ist auf Friedhöfen in weiteren Bundesländern möglich. Eine stets aktuelle Übersicht erhalten Sie von uns.
Wir beraten Sie gerne und erstellen ein individuelles Angebot im Rahmen einer Vorsorge oder im Akutfall. Sprechen Sie uns gerne an! Weitere Informationen zur Reerdigung finden Sie auf www.meine-erde.de


Fragen & Antworten:
Was ist eine Reerdigung?
Die Reerdigung ist eine neue Bestattungsmethode, die den menschlichen Körper in 40 Tagen mithilfe der körpereigenen Mikroorganismen in fruchtbare Erde umwandelt – ganz sanft und ökologisch.
Wo findet die Reerdigung & die Beisetzung statt?
Aktuell ermöglicht Schleswig-Holstein als erstes Bundesland die Reerdigung. Dort betreibt MEINE ERDE mehrere Standorte, sogenannte Alvarien, in denen die Reerdigung stattfindet. Die Einbringung der neuen Erde ist auf Friedhöfen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg möglich.
Welche Kosten entstehen bei einer Reerdigung?
Im Beratungsgespräch besprechen wir Ihre persönlichen Wünsche, z. B. für Trauerfeier und Abschied, den gewünschten Beisetzungsort und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.
So begleiten wir eine Reerdigung.
Im Sterbefall fragen wir bei MEINE ERDE an, ob und wann ein Kokon für die Reerdigung verfügbar ist. Ist eine Reerdigung in einer angemessenen Zeit möglich, organisieren wir den Termin für die Einbettung in den Kokon. In diesem Rahmen könnten die An- und Zugehörigen gerne Abschied nehmen. Während der 40 Tage der Transformation bleiben wir Ihr Ansprechpartner zu allen Ihren Fragen rund um die Reerdigung. Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir Ihre Wünsche für die spätere Beisetzung auf dem Friedhof. Nach der abgeschlossenen Transformation nehmen wir die neu entstandene Erde wieder in Empfang und begleiten Sie bei der Beisetzung auf dem Friedhof.
Wie funktioniert die Reerdigung?
Bei der Reerdigung wird der Körper in einen sogenannten Kokon auf Grünschnitt, Stroh und Blumen gebettet. Der Kokon ist ein speziell ausgestattetes, sargähnliches Behältnis, in dem die Transformation zu Erde mittels Sensoren überwacht wird. Über Schläuche wird Umgebungsluft in den Kokon zu- und abgeführt. Um eine gleichmäßige Feuchtigkeitsverteilung und Luftzirkulation zu gewährleisten, wird der Kokon regelmäßig, automatisiert und ganz langsam von Seite zu Seite gewiegt. Im Inneren des Kokons herrschen somit ideale Bedingungen, damit die körpereigenen Mikroorganismen den Körper zu Erde transformieren können. Chemische Zusätze werden nicht verwendet. Nach rund 40 Tagen ist die Transformation abgeschlossen. Die neu entstandene Erde wird aus dem Kokon entnommen und zusammen mit den verbleibenden anorganischen Knochenbestandteilen gemahlen. Diese sind dann in der Erde nicht mehr zu sehen. Eingehüllt in ein Tuch aus Naturfaser ist die Erde nun für die Beisetzung auf dem Friedhof bereit.

